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21. Oktober 2016

 

Honey-Bee, mein Bienchen, 31. 3. 2005 - 7. 10. 2016

Bienchen war der Ruhepol in unserem Rudel. Immer außen vor. Jeder  unserer Hunde hat sie respektiert. Sie war eine gute Mutter und hat  unseren 1. Wurf und auch weitere Würfe mitgesäugt. Sie war ausgleichend  und immer sicher in jeder Situation. Leider durfte sie selbst keine  Welpen bekommen, weil ihr 3 Zähne fehlten, doch sie hat alle unsere  bisherigen Würfe mit aufgezogen. Sie hat sich neben mich gesetzt und  ihren Kopf auf meine Schulter gelegt, wie kein anderer. Sie war eine  ganz besondere Hündin - sie fehlt . . .

 

November 2015

Was sollte ein Welpe zu allererst lernen? Nicht SITZ, nicht PLATZ oder gar PFÖTCHEN geben - die wichtigsten  Befehle, die ein Welpe lernen sollte zu befolgen sind: SPUCK und STOP!  Denn diese Befehle können sein Leben retten. Zur Erklärung:

1. SPUCK oder SPUCK AUS! Der Welpe nimmt seine Umwelt mit Nase und  Mäulchen auf und schluckt alles, egal ob Futter, Leckerchen, Exkremente, Steine, giftige Pflanzen oder gespickte Köder.

2. STOP! Der Welpe hat Freude am Toben, Rennen, Laufen und kennt nicht die Gefahren der Straße und der Umgebung.

Wie ihr eurem Welpen diese wichtigsten Befehle zu befolgen beibringt, fragt ihr euren Hundetrainer.

Hier http://www.doglove.de/praxiswissen-hund/gift/gift.html haben wir einen interessanten Link gefunden, was alles zu Vergiftungen beim Hund führen kann. Es gibt aber auch noch andere Seiten über Giftiges im Internet.

 

Wer kennt diese Pflanze nicht!? KIRSCHLORBER, in vielen Gärten und Parks zu finden, ist hoch giftig - und zwar alle Teile!
Eine Hündin aus unserem K-Wurf hätte den Verzehr der Beeren fast nicht überlebt.
Die telefonische Zusammenarbeit vom Besitzer und uns als Züchter, im  Anschluss der sofortige Besuch beim Tierarzt in der Klinik und die gute Kondition des Hundes ließen sie überleben.
Die Besitzer der Hündin haben den Kirschlorberstrauch aus dem Garten mitsamt Wurzelwerk entfernt.
Bei kleinen Kindern und jungen Hunden gibt es häufig sogenannte  Allesschlucker. Wir müssen uns gut informieren!

 

16.02.2015

 

Die meisten von uns kennen sie, die selbst ernannten Hundeexperten, die uns auf unserem Spanziergang mit unserem Hund begegnen und uns ungefragt in mehr oder meist weniger freundlichem Ton mitteilen müssen, denn sonst würden sie platzen, wie wir mit unserem Hund umzugehen haben. Wir wundern uns vielleicht auch über die vielen Hundeschulen und Hundeversteher, Hundeverhaltenstherapeuten und Hundepsychologen, die seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden schießen, wo die denn plötzlich her kommen und wie man mit schlappen 25 Jahren über Jahrzehnte Erfahrung gesammelt haben will.

Ein Statement von Günter Bloch und Elli H. Radinger zu selbst ernannten “Wolfsexperten” fand ich sehr interessant und möchte es den Besuchern unserer Site nicht vorenthalten:

http://www.hundefarm-eifel.de/index.php/forschung-aktuelles/81-von-blendern-und-wolfsexperten

 

15. August 2013

 

Bolero, der Beste von Allen,

starb heute Morgen um 7.51 Uhr in meinen Armen.

Schmerz nimmt mir die Worte.

Schweigt!

Es gibt nichts mehr zu sagen . . .

 

11. August 2013

 

Neulich bekamen wir eine Nachricht, in der geschrieben stand, dass wir wohl einen an der “Murmel” hätten und es nur noch fehlen würde, dass wir von den Welpenkäufern eine Schufaauskunft und die Kontoauszüge verlangen würden. Und überhaupt . . .  wir Züchter vom VDH . . .!

Hmm, dachten wir uns, wäre eine Idee . . . . ;-)

Vom kaufmännischen her gesehen geben wir dem Schreiber durchaus Recht. Doch wir sind, was das Züchten von Dalmatinerwelpen angeht, keine Kaufleute. Wir produzieren keine Stofftiere und handeln auch nicht mit Gebrauchtwagen. Wir züchten mit unseren Hündinnen, die wir lieben und denen wir alles angedeihen lassen, was für sie gut ist, kleine Welpen. Sie sind die Babies unserer Hündinnen und irgendwie auch unsere Babies. Wir lassen unsere Hündin in der Schwangerschaft nicht allein, sind dabei, wenn die kleinen, handtellergroßen Welpen zur Welt kommen, hegen und pflegen sie vom ersten Tag der Geburt an, sind Tag und Nacht bei ihnen bis sie in die neue Familie gehen, hoffen bei der Audiometrie und der Wurfabnahme, halten sie im Arm bei ihrer ersten Impfung, streicheln sie, freuen uns über einen guten Appetit und jedes wohlgeformte Häufchen, das wir ohne zu murren gerne weg schaufeln, putzen uns Tag ein, Tag aus einen “Wolf”, damit die Kleinen ein sauberes Zuhause haben und nicht krank werden . . . . und bauen gegenseitig eine hochemotionale Beziehung auf.

Der Welpenkäufer möchte am liebsten DEN BESTEN WELPEN, der ihn glücklich macht und mit ihm durch dick und dünn geht, der ihm einfach viel Freude macht! Wir möchten die besten Welpenkäufer, wo unser Welpe ein schönes und glückliches Leben haben kann, der mit ihm durch dick und dünn geht und ihn niemals im Stich lässt.

Dies ist einzig und allein der Grund, warum wir unsere Welpeninteressenten ausfragen und prüfen auf “Herz und Nieren” und warum wir einen Züchterpreis für unsere Welpen verlangen und sie nicht zu Dumpingpreisen aus dem Haus werfen.

 

23. Mai 2013

Nachfolgendes habe ich irgendwann mal zu Papier gebracht, äh, vielmehr als Datei abgespeichert. Es bringt mich heute noch zum Schmunzeln:

Dienstag, 16. März 2006, 4 Uhr, irgendwo im vereisten Deutschland.

Das Licht hat sich noch nicht durch die Nacht gekämpft. Durch die Dunkelheit züngeln ein Paar Straßenlaternen. Kein Laut dringt in die Häuser der Schlafenden.

Eine Frau träumt von Fleckenzwergen, die sie drohen aufzufressen. Unruhig wälzt sie sich im Schlaf hin und her ob der unausweichlichen Gefahr.

Sanfte, feuchte Berührungen auf der schimmernden Haut ihres bereits von 48 Jahren gezeichneten Halses lassen sie ein Augenlied heben und dem Traum ein Stück in die Wirklichkeit entfliehen. Warm und weich drängt sich ein Etwas ihrem Auge zu und bedeckt es vollständig.

Dem Traum endgültig entwichen öffnet sie nun beide Augen, in der Hoffnung ein kleiner Lichtschimmer möge diesen erlauben, die Quelle des Warmen, Weichen, Feuchten zu erkennen.

Als wenn es bereits darauf gehofft hätte, stürzt sich ein 20 Pfund schweres, gepunktetes Etwas auf das Gesicht der bis vor wenigen Minuten noch tief schlafenden Frau.

Eine Woge von Glück durchflutet ihr Bewußtsein im Angesicht von

MACY, dem Dalmatinerbaby


Läusding! Als wenn ich morgens um 4 nix besseres zu tun hätte, als mit dir zu schmusen, sack zement!

 

11. April 2011

D-Wurf von Oakwood Forest

Noch knapp 2 Wochen, errechneter Geburtstermin Ostersamstag 2011. Es gibt kleine Osterhasendalmatiner.

Noch schnell die wichtigen, unaufschiebbaren Dinge erledigen, z. B. Zuchtbuch mit den Daten des letzten Wurfes füllen. Schließlich soll Oliver, unser Zuchtwart, nicht denken, dass wir schlampig wären. Schnell noch das Steuerzeugs zusammen suchen, vorbereiten und im Steuerbüro abgeben. Schließlich wollen wir nicht mitten im Welpenrausch angemahnt werden, dass es höchste Zeit wäre. Schnell noch die Oma anrufen und auf den Geburtstermin hinweisen. Schließlich soll Oma nicht denken, wir würden sie über so wichtige Dinge nicht informieren. Schnell noch neue Bilder auf die HP bringen, schnell noch ein paar Termine mit Welpeninteressenten wahrnehmen, schnell noch wichtige Arzttermine erledigen, schnell noch scheinbar wichtige Dinge als unwichtig einstufen und getrost auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und dann . . .

. . . ab der letzten Woche vor dem errechneten Geburtstermin der D-chen nur noch für meine Hündin da sein, sie verwöhnen und mit ihr die letzten Tage faulenzen und genießen, farbige Welpenbändchen zurecht legen, für jeden Welpen ein Welpenblatt zum Eintragen ausdrucken, frische Laken, Pulsatilla, Arnika, Zitzensalbe, Wärmflasche, Sagrotan und all die vielen Kleinigkeiten für die Geburt bereit legen.

Alles Andere müssen die Familienmitglieder erledigen, und bitte keinen Stress, keine lauten Geräusche, keine „Anschläge“ auf mein Zeitmanagement. Schließlich habe ich die beste Ausrede der Welt: Wir bekommen bald Nachwuchs!

 

28. Mai 2010

Neulich suchte ich ein Bild  für die Wurfplanung und durchwühlte meine Dateien auf dem PC. Zufällig fiel mir dabei ein Gedicht auf den Bildschirm. Ich las und fragte mich, von wem das wohl sei. Ich hatte es selbst geschrieben, auf eine Geburtstagskarte für mein Patenkind. Denn wenn schon Geldgeschenk, dann wenigstens mit Gedicht. Wer’s mag, kann’s haben, natürlich mit Verfasserangabe.

Der Fuffziger

Zur Kur lag ich auf einer Bank,
als Buchunsnummer nur bekannt.
Zur Deckung von diversen Kosten
half ich als positiver Posten.

Der Kur bald müde, zog ich aus
und suchte mir ein andres Haus.
Aus Leder und mit Reißverschluß,
das soll schon sein, das ist ein Muß.

So bin ich nun zu dir gelangt,
wovor dir sicherlich nicht bangt.
Doch bleiben kann ich nur ein Weilchen,
auch Andere wolln so ein Teilchen.
Hol dir was Schönes in dein Heim
und tausche mich nun dafür ein.

Katharina Eichholz, 12.09.2006

 

13. März 2010

Dalmatinerwelpen für 450 bis 750 Euro . . . ? ? ?

. . . ist doch ein toller Preis und soviel Geld gespart!

Ist ja egal, wenn der Welpe aus dem hinterletzten Winkel kommt oder der Züchter mit „liebevoller“ Aufzucht nur züchtet, um sein monatliches Budget aufzubessern. Ist auch egal, wer die Eltern der Welpen sind, welche Linien dahinter stecken. Ist egal, ob der neue Hund mit 5 Jahren im besten Fall tot umfällt oder aber an genetisch bedingten Krankheiten leidet, die, wenn man den Hund behalten möchte, Unsummen an Tierarztkosten mit sich bringen. Natürlich ist es auch egal, wenn der neue Welpe, kaum im Haus, an Würmern oder sonstigen Parasiten leidet oder aber die nächsten 4 Wochen nicht überlebt. Klar können auch seriöse Züchter keine Garantie geben, ob die von ihm gezüchteten Welpen immer gesund bleiben und ein langes Leben haben werden. Aber diese Züchter scheuen weder Zeit noch Geld, um Ahnentafeln zu wälzen, Informationen zu sammeln und nach bestem Wissen und Gewissen alles dafür zu tun. Vor allem die liebevolle Aufzucht der Welpen, es soll ihnen an nichts fehlen, und die (artgerechte) Haltung der eigenen Hunde wie Familienmitglieder, die auch viele eigene Entbehrungen beinhaltet, die doch gerne auf sich genommen werden, findet man nur bei verantwortungsvollen Züchtern.

Einen Dalmatinerwelpen für 450 Euro kann unsere Zuchtstätte nicht bieten und wir bezweifeln, ob der neue Welpenbesitzer, wenn er bei der Anschaffung des neuen Familienmitgliedes bereits zu Dumpingpreisen kaufen muß – und damit diese Art der Vermarktung von Lebewesen tatkräftig unterstützt -  in der Lage wäre, seinem Welpen die nötige Führsorge angedeihen zu lassen.

Ein Dalmatinerwelpe von einem verantwortungsbewussten, ordentlichen Züchter kostet z. Zt. zwischen 950 und 1300 Euro. Niemand muß glauben, dass da soviel übrig bleibt, und ich möchte hier gar nicht aufführen, was davon alles für Kosten gedeckt werden müssen, denn schließlich züchten verantwortungsvolle Züchter aus Freude und nicht um Geld zu verdienen.

Was nach Abzug der Kosten für einen Wurf übrig bleibt (frühestens nach dem 3. Wurf behält man überhaupt etwas übrig), wird in die Ausstattung für die Welpen gesteckt. Da ist z. B. längst die Reparatur des Zauns im Außengehege fällig oder es gibt neue medizinische Tests, die man seinen Hunden angedeihen lassen möchte, um eventuelle Gendefekte aufzuspüren und diese Ergebnisse wiederum in der Zucht zu berücksichtigen – damit die nächsten Welpenkäufer auch wieder viel Freude mit ihrem gesunden Welpen haben. Wenn man großes Glück hat bleibt einem vielleicht noch ein kleines Taschengeld für ein paar neue Gummistiefel übrig.

Wie bei allen Dingen im Leben, sollte man auch und gerade bei der Anschaffung eines Dalmatiner Welpen, der einen die nächsten 10 – 15 Jahre begleiten soll, überlegen woran man spart.

 

04. Juli 2009

Der erste „Champignon“

Die Leute, die uns näher kennen wissen, dass wir eigentlich Ausstellungsmuffel sind. Da werden gerade mal die nötigsten Shows absolviert, die man für die Zuchtzulassung braucht und das war’s auch schon. Wir gehen lieber mit unseren Hunden in die freie Natur, wo sie ausgelassen spielen, toben und rennen können mit der Sicherheit, dass wir längst Champions hätten, wenn wir nur ausstellen würden. Aber das ist uns eben nicht so wichtig. Für uns sind unsere Hunde sowieso die Champions.

Nun ergab es sich so, dass aus unserem A-Wurf nicht nur die Hündin Lilia (All my Dreams von Oakwood Forest) bei uns blieb, sondern auch Arsen, der Klöppi, von meinen Söhnen genannt „Der Grün“, weil er als Welpe das grüne Halsband trug.

Mit Arsen hatten wir anfangs überhaupt keine Pläne, er blieb, obwohl es noch 3 Interessenten für ihn gab, weil er unserem Bolero vom Wesen her so ähnlich ist und wir uns nicht von ihm trennen konnten. Schließlich war dies das anfängliche Ziel unserer Zucht, Nachkommen vom Bub zu haben. Die Mutterhündin, unsere Macy, war die richtige Entscheidung und wir sind Gaby und Carl Behling, sowie Annemiek Morgans dankbar, uns diese Hündin aus dem Gwynmor Y-Wurf empfohlen zu haben.

Macy, mit ihren 56 cm Widerristhöhe die kleinste im Rudel, hat liebevoll, aber konsequent nach ihrem ersten Wurf im Juli 2008 die Rudelführung neben Bolero übernommen. Sie sorgt für Ordnung und Disziplin. Sie putzt noch heute ihren Kindern die Ohren und wehe, da hält einer nicht still ;-)

Lilia und Arsen wurden also geprägt und erzogen – einzeln, gemeinsam, mit Hundeschule und allem, was dazu gehört. Im Januar 2009 haben wir die Kleinen in Castrop Rauxel das erste Mal in der Jüngstenklasse vorgestellt. Unsere Hunde gefielen – nicht nur dem Richter. Es folgten  6 Ausstellungen in der Jugendklasse, wovon Arsen 4 x Platz 1 einschließlich der Clubsiegershow und in Dortmund Platz 2 gewonnen hat. Somit hat Arsen nun 5 Anwartschaften auf den Deutschen Jugend Champion VDH und Club. Der Titel ist bereits beantragt und wir warten nur noch auf die Urkunde. Hmmm, ob da doch was dran ist an dem von uns belächelten Denken „aus Champions werden Champions geboren“?

 

03.September 2008

 

Mutterinstinkte einer A-Züchterin (verständlich nur für Insider und ehemalige A-Züchter)

Nun ist es also soweit – 31. August 2008 – halb 5 aufstehen – Heute kommen Peter Cladders und Thomas Haiduk vom CDF zur Wurfabnahme unseres A-Wurfes. Erst einmal Begrüßung und ein Tässchen Kaffee.

Ich bin noch müde von Gestern oder überhaupt von den letzten 7 Wochen – hat jemand Streichhölzer für meine Augen, bitte . . . ? Ich strenge mich an, dass man es nicht merkt. Ist Quatsch, denn ich kann das eh nicht verbergen.

Wir unterhalten uns freundschaftlich - wie immer - über Mehrhundehaltung, unseren A-Wurf – und ich kann auch nicht verbergen, dass ich einige Lieblinge habe, am liebsten 3 Welpen behalten würde. Eichholz, du bist bekloppt! Nein, ich bin (noch) kein Züchter – ich behalte sie und dann nie wieder . . . . verspreche ich. Keine Gnade von den Herren wird an meine Vernunft appelliert – was ist das? Ich bin grad Mutter von 14 Hundebabies geworden, das erste Mal, da darf man doch von mir so etwas nicht verlangen . . . . oder?

Cut!

Dann zu den Welpen. Einer nach dem Anderen wird beurteilt. Thomas, der Schriftführer. Peter der strenge Gutachter - *schwitz*. Ich sag zuerst nichts und lausche der Dinge. Murmel, murmel . . . . ich gucke Peter in die Augen um schon vorher zu sehen, was er sagen wird. Nichts Negatives, ich kann sehr zufrieden sein. Einige Welpen sogar mit Empfehlung für Ausstellungen. Eine herausragende Hündin – wo kommt die her, hab ich noch nie „gesehen“? Meine Lieblinge sind nicht seine . . . ich hab’s zwar gesehen, schon lange, aber nicht „gesehen“. Ich habe Lieblinge mit Ecken und Kanten, typisch für mich, die Glatten, Schönen seh ich nicht, ist auch bei Menschen so . . . . niederschmetternd das Urteil von Peter und Thomas . . . . Eichholz, du spinnst, du hast einen tollen Wurf hingekriegt, mögen sie wohl gedacht haben.

Cut!

Das Schriftliche erledigen wir wieder im Wohnzimmer. Günter, der beste Ehemann von allen versorgt uns mit Essen und Trinken. Meine Augen werden noch kleiner, Schweißperlchen auf der Stirn und fade Haut im Gesicht. Thomas hat Mitleid und Verständnis, glaube ich – wir sind nicht mehr 20 . . . .

Cut!

Herzliche Verabschiedung . . . . bin etwas traurig, weil wir uns so lange nicht wieder sehen . . . ich mag die Beiden gut leiden . . . die Anspannung fällt ab und ich langsam in mich zusammen.

Cut!

Weiter im Tagesablauf. Hunde füttern, Welpen füttern, spielen, sauber machen . . . das Nötigste mit der Familie erledigen . . . . . und endlich

Cut!

Wieder im Hotel Welpenhaus, bzw. Welpenauslauf setze ich mich hin, meine Babies kommen alle auf mich zu und holen ihre Streicheleinheiten ab – Wärme und Glück . . . in meinem Kopf rumort es – Emotion und Vernunft haben Krieg – Telefonat mit Gabi, brauche seelische Unterstützung – Gabi leistet ganze Arbeit . . . wie immer. Irgendwann falle ich auf meine Liege, leiste mir noch einen Blick in die schlafende, zufriedene Welpenrunde und schlafe ein.

Cut!

Am nächsten Morgen ist meine Stimmung schon etwas besser. Carl, der Tapfere, ruft mich an, um mir bei zu stehen und mich in meiner Vernunft zu bestärken. Es ist entschieden!

 

13.Juli 2008

Sonntag – nachmittags - 16 Uhr: Unser allererster Welpe ist geboren. Ein langer Weg liegt hinter uns. Seit Ende 2004 haben wir den Wunsch, Welpen von unserem Rüden zu bekommen. Und wir tun alles, was getan werden muß. Ausstellungen, HD-Röntgen und Audiometrie, Zuchtzulassungsprüfung, die Suche nach einer geeigneten Hündin. Welpenschule, Erziehung, Ausstellungen. Nach 6 Monaten steht fest, dass sie Zahnfehler hat. Wir suchen eine zweite Hündin – die erste ist uns so ans Herz gewachsen, dass sie natürlich bei uns bleibt. Und noch einmal: Welpenschule, Erziehung, Ausstellungen, Junghundegruppe, Begleithundeprüfung, HD-Untersuchung, Zuchtzulassungsprüfung – und warten bis zur Läufigkkeit. Dann der Deckakt – unsere Macy juchzt und lacht danach sobald sie Jemand aus der Familie sieht, Bolero springt in den Teich zur „Unterbodenkühlung“. Tage voller Hoffnung. Am 23. Trächtigkeitstag sagt uns der Ultraschall, Macy ist tragend. Ich küsse meine Hündin und sie freut sich mit mir. Zuhause umarme ich Bolero. Nun liegt er hier in meiner Hand - nach dreieinhalb Jahren – unser allererster Welpe.

Zur Info: Macy hat 14 Welpen geboren. Sie ist eine vorbildliche Mutter und es macht so viel Freude zu sehen wie natürlich und intakt unser gemischtes Rudel funktioniert.

 

11. September 2007

Ich kann es gar nicht beschreiben . . .

. . . dieses unglaubliche Gefühl von Freude und Glück. Die letzten Tage war ich schon etwas nervös und hatte Lampenfieber. Heute Vormittag rief Frau Eske an und teilte mir mit, dass die Ultraschalluntersuchung zeigt,  Babie-Barbie of Spotted Sensation ist von Bolero, dem Besten von allen, tragend.

Nun freuen wir uns auf die ersten kleinen „Hummelchen“ und wünschen Barbie alles Gute für die Schwangerschaft.

14. August 2007

Immer wieder kehrende Diskussionen über die Vorstellung der sozialen Verträglichkeit von Hunden zeigen wie sehr uns dieses Thema bewegt und wie weit die Meinungen dabei auseinander gehen. Hierzu ein paar Zeilen wie ich das sehe:

Der Hund, ein Übermensch?

Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut so ein Rudel funktioniert. Unsere Älteste wird im Oktober 12 Jahre alt. Sie ist eigentlich noch topfit, braucht aber mehr Ruhe, als die Anderen - und alle akzeptieren das. Sie braucht nur ein wenig zu brummen, dann halten die jungen Hupfer inne, schnüffeln ihr an der Nase und lassen sie in Ruhe.

Mein Hundewissen habe ich seit Mitte 2004 gesammelt und ich hatte gute Lehrmeister. Somit meine ich, eine gute Grundlage zu haben - aber, ich habe noch keine Erfahrung, was Trächtigkeit und Geburt von Hundewelpen angeht, alles Theorie - und ich kann in 3 Jahren nicht das Wissen haben, was so mancher Züchter nach 30 Jahren Zucht hat. Ich habe auch nicht Tiermedizin, Biologie etc. studiert. Ausserdem lernen wir doch unser ganzes Leben dazu. Wer hat da mal gesagt "ich weiß, dass ich nichts weiß!"? Diesen Satz benutze ich gern, ist er doch so treffend. Alles andere wäre falsche Selbsteinschätzung. Ja, es gibt viele Menschen mit falscher Selbsteinschätzung, diese verursachen mir immer Brechreiz *würg*.

Wir dürfen nie vergessen, dass wir es mit Lebewesen zu tun haben. Meine 4 Hunde sind alle verträglich und jeder ein bisschen anders, das ist so interessant. Manche Menschen meinen, dass das, was der Mensch selbst nicht bringen kann, nämlich immer umgänglich, freundlich, lieb etc., die Liste ließe sich noch unendlich fortsetzen, zu sein, von ihrem Hund verlangt werden kann. Wie dumm kann man sein?!

Auf verschiedenen Dalmatinerevents beobachtete ich immer denselben Besitzer, wie er mit seinen Hunden in der Öffentlichkeit umgeht. Getüttel, sich auf den Boden werfen, spitze Töne von sich geben, den Hund übers Gesicht krabbeln lassen, eine tolle Show. So kann doch jeder sehen ”ich bin der Beste, meine Hunde sind die Besten!”. Andere Hunde werden abschätzig und herablassend angesehen.

Eine nette Bekannte sagte mir mal “natürlich gibt es Grenzen für meine Hunde und eigentlich werden diese auch eingehalten". Diese Aussage ist sehr treffend. Eigentlich heißt, im Rudel funktionierend, folgsam, abrufbar, verträglich mit Mensch und Tier - aber eben nur eigentlich. Wir können nie die Hand dafür ins Feuer legen eben weil wir es mit Lebewesen zu tun haben und nicht mit einer Maschine. Wenn auf Dalmitreffen Rüden aneinander geraten oder Hündinnen sich mal ein Ohr lochen, versuche ich immer die Besitzer zu beruhigen. Es muss sich keiner schämen und ich glaube auch, dass genau dieser Hund sonst doch so verträglich ist. Was wissen wir schon von Hundesympathie und -antipathie, von der Aufregung, die gerade in den Köpfen ist oder von der momentanen Schrecksituation. Wir wissen meist nichts! Es liegt in unserer Verantwortung, dem Hund unsere Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu schenken und darauf zu achten, dass keine “Unfälle” passieren. Doch sind wir genauso wenig perfekt, wie wir es unseren Hunden zugestehen sollten.

Manchen Leuten ist es ein innerer Vorbeimarsch, wenn der Hund eines anderen Besitzers sich daneben benimmt. Das wird ausgeschlachtet, mit Unwahrheiten versehen und breit getreten. Diese Schadenfreude gibt es wohl nur bei Menschen, kein Hund würde sich so verhalten. Was will man damit erreichen? Daß alle denken sollen, man hätte allein die besten Hunde, würde allein alles richtig machen. Die Anderen machen alles falsch, haben die schlechteren Hunde etc. So ein Verhalten entsteht aus Unsicherheit, Unintelligenz und mangelndem Selbstwertgefühl - um es gelinde auszudrücken. Wenn man selbst ein Nichts ist, möchte man eben durch seinen Hund etwas sein. Armer Hund!

Noch ein paar Worte zu Rüden im Allgemeinen:


Der Rüde ist, wie das humane Männchen, von Natur aus viel stärker der Konkurrenz ausgesetzt, als die Hündin, bzw. das humane Weibchen. Die Hündin selektiert, die Rüden müssen ihr Bestes zeigen um ausgewählt zu werden. Bei unseren Zuchthunden selektieren zwar wir Menschen den passenden Partner, aber woher soll der Hund das wissen. Er reagiert nach seinen Urinstinkten (und ich behaupte mal, der Mensch auch ;-)). Somit ist jeder andere Rüde ein potenzieller Konkurrent. Wir Menschen haben die Verantwortung für den Hund übernommen und müssen darauf achten, dass er zumindest “eigentlich” sozial verträglich ist. Anders zu denken ist für mich persönlich  weichspülerei!

Noch viel mehr, differenzierter und ausführlicher könnte ich über dieses Thema schreiben, doch hoffe ich, man versteht auch so, was ich meine.
Irrtümer sind immer vorbehalten ;-)


Ähnlichkeiten mit noch lebenden Personen oder Hunden sind unbeabsichtigt und gewollt.

27. Juli 2007

Ein Artikel bei den Kirchwinklern unter News, veranlasst mich, ein paar Zeilen über Bild-/ Filmveröffentlichungen von Hundegeburten auf privaten Websites  zu schreiben.

Jeder mag es sehen wie er möchte und ich weiß nicht, wie die Hunde, so sie denn dazu in der Lage wären, darüber denken würden. Meinen Hunden jedoch würde ich es nicht antun wollen, Bilder von so intimen Situationen wie Deckakt und Geburt in’s Netz zu stellen, auch wenn es der besseren Vermarktung der Welpen dienen würde. Alles hat seine Grenzen oder sollte es zumindest haben.

Eine Geburt ist für die Hündin schon anstrengend und aufregend genug. Im Idealfall hat sie dabei eine vertraute, ruhige Atmosphäre und höchstens noch ihre(n) geliebten Menschen. Alles andere wäre nur zusätzlicher Stress und sollte vermieden werden. Einzige Ausnahme ist die eventuelle medizinische Notwendigkeit, in die Klinik zu fahren oder den Tierarzt hinzuzuziehen.

13. Juli 2007

Die Internetpräsenz ist in der heutigen Zeit eine nicht verzichtbare Möglichkeit, um Ware zu bewerben/zu verkaufen – oder für all diejenigen, die sich selbst und ihre eigene Meinung für so wichtig halten, dass eine weltweite Veröffentlichung erforderlich ist ;-)

In diesem Sinne let’s start „MY TURN“ – des is voll wischtisch, ey!

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